Zukunftsinvestition

globe-M am 16.06.2012

Elf deutsche Universitäten dürfen bis 2017 den Titel "Elite-Universität" tragen. Am 15. Juni wurde in Bonn das Ergebnis der zweiten Exzellenzinitiative bekannt gegeben.

Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder ist ein Förderprogramm der Spitzenforschung an Hochschulen. Zum ersten Mal wurde sie 2005 ausgelobt, nun gab es eine zweite Runde, in der deutsche Hochschulen sich um einen Teil der 2,7 Milliarden Euro und den Titel „Elite-Uni“ bewerben konnten. Am 15. Juni hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Gewinner verkündet:

In die Liste der geförderten Hochschulen wurden zum ersten Mal die Humboldt-Universität Berlin sowie die Universitäten in Köln, Bremen, Dresden und Tübingen aufgenommen. Ihren Elite-Status behalten die beiden Münchner Universitäten, die Freie Universität Berlin, Konstanz, Heidelberg und die RWTH Aachen. Die Förderung der bewilligten Projekte beginnt im November 2012 und läuft über fünf Jahre. Nicht mehr speziell gefördert werden dagegen die bisherigen Elite-Universitäten in Freiburg, Göttingen und Karlsruhe.

Der Bewilligungsausschuss folgte in seinen Entscheidungen den Empfehlungen der wissenschaftlichen Gutachter, die übrigens zu 85 Prozent aus dem Ausland kamen. Das ist ein Beleg dafür, dass wissenschaftliche Kriterien bei der Bewertung der Unis ausschlaggebend waren. Nach Ansicht der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat die Exzellenzinitiative dem Wissenschaftssystem einen großen Schub gebracht.

Weitere Informationen
Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

 

Folge globe-M auf Twitter