Frauen und Cowboys duellieren sich gerne, doch das ist nur eine Form des Spiels. Zwei Londoner Studentinnen kuratieren „PLAY - The Frivolous and the Serious“ im Berliner „me Collectors Room / Stiftung Olbricht". Die Ausstellung entsteht gemeinsam mit der Londoner Whitechapel Gallery.

Rebecca Horn ist ein Klassiker der zeitgenössischen Kunst. Im Gegensatz zu den meisten Klassikern ist sie aber voller Leben und schuf mit "Der Fluchtkoffer" eigens für ihre erste Einzelausstellung in Russland eine neue kinetische Installation.

Wie werden wir in zehn Jahren wohnen? Die Zahl der "Kitchen Farmer" und "Urban Gardener" nimmt zu, nachwachsende Rohstoffe und nachhaltiges Handeln werden immer wichtiger . Werner Aisslinger treibt in "Home of the Future" im Haus am Waldsee seine Visionen auf die Spitze.
Nach "Hunger" und "Escape" ist "CUT" das dritte internationale Performance Art-Festival im BLO-Atelier und auf dem RAW-Gelände. Über 40 Performer nahmen unter anderem lange Wege auf sich:
Zum zweiten Mal versucht sich Lars Eidinger als Regisseur, reflektiert den „Romeo und Julia“-Stoff, doch Sex und Inszenierungsfreude spielen bei ihm eine zu große Rolle. Romantiker bleiben auf der Strecke.
Auf jeden Topf passt ein Deckel. Nur wann? Wolfram Huke hatte noch nie eine Beziehung, was ihn zu einem mutigen Schritt inspirierte: Er nahm mit 29 die Kamera in die Hand und dokumentierte sein Leben: „Love Alien“ ist Hukes Langfilmdebüt.

Der Titel der gemeinsamen Ausstellung der Künstlerinnen Christine de Boom und Ursula Schmelzer in der Galerie Root am Berliner Savignyplatz macht neugierig. Beide eröffnen mit ihren Werken sehr persönliche Bildräume, führen in spannende künstlerische Dialoge.
Ein metallener Druckstock in Buchform, bedeckt mit beweglichen Lettern aus Holz. Sie verkörpern die Wertigkeit eines alten Handwerks und sind zugleich das Sinnbild von Literatur und Belesenheit – von Kultur schlechthin.

Nach fast zehnjähriger Renovierung ist das Rijksmuseum in Amsterdam wieder geöffnet. Nicht nur die berühmte Nachtwache kann nun an jedem Tag des Jahres bewundert werden, mehr als 8 000 Kunstobjekte warten auf Besuchergruppen aus aller Welt.

Es ist ein ganz spezielles Thema, dem sich die Ausstellung in der Schirn in Frankfurt widmet. Die jeweils letzten Werke zahlreicher Künstler von Manet bis Kippenberger wurden ausgewählt und zu einer wunderbar poetischen Schau gruppiert.

Ed Anishenkov hat in den vergangenen 25 Jahren eine Vielzahl von Gemälden geschaffen, für seine Einzelausstellung suchte er etwa 30 davon aus. Zu besichtigen sind sie in der Galerie des Russischen Kulturzentrums – mitten in der Altstadt von Vilnius.

Drei Jahre stand das dreistöckige Gebäude, das einst dem Hertie-Konzern gehörte, in der Innenstadt von Wolfenbüttel leer. Nun ist hier eine Galerie auf Zeit entstanden: Bis Ende Mai zeigt das "Artgeschoss" 350 sehr unterschiedliche Arbeiten von 35 internationalen Künstlern.

Phil Collins verwandelt zur Zeit den Lichtsaal des Kölner Museums Ludwig in einen Trailer-Park. Nein, die Rede ist nicht von dem Schlagzeuger von Genesis.

In der Gruppenschau "Der Staatsauftrag" machen sich siebzehn russische Künstler Gedanken über Skulptur und Artobjekte im öffentlichen Raum. Die spannende Ausstellung in "Winzavod" präsentiert mehrere, zum Teil widersprüchliche Positionen zu diesem Thema.
Arbeit ist das halbe Leben oder doch vielleicht das ganze? Konstantin Faigle kritisiert in der Doku-Fiktion „Frohes Schaffen – Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral“ die heutige Einstellung zur Arbeit. Sie ist zur Ersatzreligion geworden.
.jpg?)
Mit einer Kunstaktion wollen der Künstler Arndt von Diepenbroick und die Art-Managerin Nicole von Vietinghoff-Scheel auf die Erkrankung Multiple Sklerose aufmerksam machen. Der gesamte Erlös der Aktion fließt in das Forschungszentrum von NeuroCure an der Charité Berlin.

Seit 1996 gehört die Sammlung Berggruen gegenüber dem Charlottenburger Schloss zu den schönsten Sammlungen der Stadt. Zwei Jahre waren die Werke der klassischen Moderne im Depot verschwunden. Nun sind sie in alten und neuen Räumen wieder zu sehen.

Es sind vor allem drei Projekte, die den international bekannten Künstler mit der Universitätsstadt in Thüringen verbinden, allen voran das Denkmal für Ernst Abbe. Zum 150. Geburtstag des Flamen ermöglicht die Region mit Ausstellungen und Veranstaltungen Einblicke in das Werk eines Universalkünstlers.