Die freundlichen Mumins wohnen im idyllischen Mumintal am Meer. Ihre Schöpferin, Towe Jansson, zählt zu den bekanntesten skandinavischen Schriftstellern. Immerhin wurden ihre Bücher in mehr als 30 Sprachen übersetzt.
Die Mumins, das sind Mumin, Muminmama, Muminpapa, Mumins Freundin, das Snorkfräulein, und noch viele mehr. Gemeinsam erleben sie die unterschiedlichsten Abenteuer und beweisen immer wieder aufs Neue ihre Naturverbundenheit, ihren Familiensinn und eine offene Lebenseinstellung.
Towe Jansson hat die Mumins nicht nur erdacht, sondern ihnen auch ihr Äußeres verliehen. Denn sie war nicht nur eine wunderbare Erzählerin, sondern auch Zeichnerin, Illustratorin und Malerin. Es war vielleicht gerade das freundliche und witzige Aussehen, das die Figur auch international so beliebt machte. Schon wenige Jahre nach dem Erscheinen des Buches 1945 veröffentlichte die britische Zeitung „The Evening News“ mehrere Folgen des von Jansson gezeichneten Comicstrips, der in den folgenden Jahren in 120 Zeitungen in 40 Ländern erscheinen sollte.
Die Geschichten der Wesen mit dem kurzen Fell und dem buschigen Schwanz wurden mehrfach verfilmt. In der deutschen Fassung gibt Hans Clarin den liebenswerten Figuren ihre Stimme.
Wohl jeder in Finnland kennt die nilpferdartigen Trollwesen. In Tampere gibt es ein eigenes Mumin-Museum und einen Mumin-Freizeitpark in Naantali. Und wen wundert es noch, dass es bei so viel Popularität auch ein eigenes, von der Firma Arabia designtes Mumin-Geschirr gibt und finnische Briefe mit Mumin-Marken frankiert werden.
Über finnische Kultur zu berichten und die Mumins auszulassen, gliche einer Unterlassungssünde. Die Mumins gehören zu Finnland wie Seen und Elche.