Auf jeden Topf passt ein Deckel. Nur wann? Wolfram Huke hatte noch nie eine Beziehung, was ihn zu einem mutigen Schritt inspirierte: Er nahm mit 29 die Kamera in die Hand und dokumentierte sein Leben: „Love Alien“ ist Hukes Langfilmdebüt.
Arbeit ist das halbe Leben oder doch vielleicht das ganze? Konstantin Faigle kritisiert in der Doku-Fiktion „Frohes Schaffen – Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral“ die heutige Einstellung zur Arbeit. Sie ist zur Ersatzreligion geworden.
Wird es Steven Soderberghs letzter Film sein? Mit „Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen“ verabschiedet sich der Alleskönner aus Hollywood mit einem großen Knall. Effekthascherei oder hitchcocksche Genialität?
In Marcus H. Rosenmüllers „Wer früher stirbt ist länger tot“ spielte Markus Krojer 2005 den lebensfrohen Lausbub, in Carsten Ungers Thriller „Bastard“ zeigt er sich von einer ganz anderen, dunkleren Seite.
Mit „Cinema Paradiso“ gelang Drehbuchautor und Regisseur Guiseppe Tornatore der internationale Durchbruch, weitere preisgekrönte Werke folgten. Bei „The Best Offer – Das höchste Gebot“ verstrickt sich Tornatore in seiner eigenen Geschichte und überzeugt dennoch.

Hollywood auf den Kanaren? ‑ eher unbekannt, aber Teneriffa und Gran Canaria gehören bereits seit Jahrzehnten zu den weltweit beliebtesten Drehorten. Seien es die in den 1960er Jahren legendären Italo-Western von Kult-Regiesseur Sergio Leone, Teile aus „Planet der Affen“ oder „Kampf der Titanen“.
Der Film Hitchcock zeigt den Meister des Suspense bei der Arbeit. Bei den Dreharbeiten zu seinem berühmtesten Film scheint sich Alfred Hitchcock in seinen Obsessionen zu verlieren.
2013 ist Pablo Larrains Jahr: Paulina Garcia, die Hauptdarstellerin seines chilenischen Dramas „Gloria“, erhielt den silbernen Berlinale-Bären, der filmische Vorgänger „¡No!“ holt die 80er Jahre zurück auf die Leinwand und schrammte knapp am Oscar vorbei.
Oliver Stones Mediensatire „Natural Born Killers“ landete 1995 wegen Gewaltverherrlichung vor Gericht, jetzt kommt mit Ben Wheatleys blutiger Komödie „Sightseers“ ein britischer Ableger in die Kinos. Doch die beiden Filme könnten unterschiedlicher nicht sein.
Die Serie „Girls“ zeichnet sich durch eine Menge aus – am besten aber ist sie in den Momenten, in denen sie einfach nur beobachtet. Eine Würdigung.