Boulevardartikel

Victoria Belikova am 24.05.2013
Claudia Iten als Isolde, Michael Baba als Tristan. Foto: Daniil Kochetkov © Nowaja Opera
Claudia Iten als Isolde, Michael Baba als Tristan. Foto: Daniil Kochetkov © Nowaja Opera

Nach fast eineinhalb Jahrhunderten gibt es in Moskau endlich wieder eine eigene Produktion von Richard Wagners „Tristan und Isolde“. Auch wenn die Inszenierung der tragischen Liebesgeschichte eher konservativ ist, wirkt sie mit ihren historischen Reminiszenzen nicht antiquiert.

Susanne Gietl am 23.05.2013
Thorsten Hierse in "Wastwater" © Arno Declair
Thorsten Hierse in "Wastwater" © Arno Declair

Ein Meer großer schwarzer Quadrate markiert die Bühne. Sie wirkt wie der tiefste See Englands, dessen Namen Simon Stephens Stück trägt: „Wastwater“. Eine dunkle Bühne für dunkle Seelen.

Inge Pett am 22.05.2013
Anish Kapoor, Symphony fo a Beloved Sun, 2013, Mixed Media © Anish Kapoor/ VG Bildkunst, Bonn, 2013
Anish Kapoor, Symphony fo a Beloved Sun, 2013, Mixed Media © Anish Kapoor/ VG Bildkunst, Bonn, 2013

Es ist ein Eintauchen, Verlieren, Wiederauftauchen, ein Entdecken der Räume und zugleich ein Selbsterkennen. Der Besucher des Martin-Gropius-Baus in Berlin wird nahezu hinein gesogen in die Spiegelobjekte von Anish Kapoor.

Susanne Gietl am 15.05.2013
© Arno Declair
© Arno Declair
© Arno Declair
© Arno Declair

Zum zweiten Mal versucht sich Lars Eidinger als Regisseur, reflektiert den „Romeo und Julia“-Stoff, doch Sex und Inszenierungsfreude spielen bei ihm eine zu große Rolle. Romantiker bleiben auf der Strecke.

Susanne Gietl am 13.05.2013
Love Alien © filmkinotext
Love Alien © filmkinotext

Auf jeden Topf passt ein Deckel. Nur wann? Wolfram Huke hatte noch nie eine Beziehung, was ihn zu einem mutigen Schritt inspirierte: Er nahm mit 29 die Kamera in die Hand und dokumentierte sein Leben: „Love Alien“ ist Hukes Langfilmdebüt.

Inge Pett am 11.05.2013
Giorgio Milani, Babel globale © Istituto Italiano di Cultura Berlino
Giorgio Milani, Babel globale © Istituto Italiano di Cultura Berlino

Ein metallener Druckstock in Buchform, bedeckt mit beweglichen Lettern aus Holz. Sie verkörpern die Wertigkeit eines alten Handwerks und sind zugleich das Sinnbild von Literatur und Belesenheit – von Kultur schlechthin.

Barbara Borek am 11.05.2013
Rijksmuseum. Photo credit: Iwan Baan. Image courtesy of Rijksmuseum
Rijksmuseum. Photo credit: Iwan Baan. Image courtesy of Rijksmuseum
Rijksmuseum Atrium. Photo credit: Pedro Pegenaute. Image courtesy of Rijksmuseum
Rijksmuseum Atrium. Photo credit: Pedro Pegenaute. Image courtesy of Rijksmuseum
The Night Watch Gallery. Photo credit: Iwan Baan. Image courtesy of Rijksmuseum
The Night Watch Gallery. Photo credit: Iwan Baan. Image courtesy of Rijksmuseum

Nach fast zehnjähriger Renovierung ist das Rijksmuseum in Amsterdam wieder geöffnet. Nicht nur die berühmte Nachtwache kann nun an jedem Tag des Jahres bewundert werden, mehr als 8 000 Kunstobjekte warten auf Besuchergruppen aus aller Welt.

Barbara Borek am 10.05.2013
Henri Matisse: Le lagon (Tafel XIX aus der Folge Jazz), 1947, Schablonendrucke nach Scherenschnitten, Graphische Sammlung, Städel Museum Frankfurt am Main Foto: © U. Edelmann - Städel Museum - ARTOTHEK © VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Henri Matisse: Le lagon (Tafel XIX aus der Folge Jazz), 1947, Schablonendrucke nach Scherenschnitten, Graphische Sammlung, Städel Museum Frankfurt am Main Foto: © U. Edelmann - Städel Museum - ARTOTHEK © VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Willem de Kooning: Untitled VIII, 1986, Öl auf Leinwand, Privatsammlung © The Willem de Kooning Foundation, New York / VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Willem de Kooning: Untitled VIII, 1986, Öl auf Leinwand, Privatsammlung © The Willem de Kooning Foundation, New York / VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Francis Picabia: Le ciel, 1949, Öl auf Holz, Privatsammlung, Turin © VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Francis Picabia: Le ciel, 1949, Öl auf Holz, Privatsammlung, Turin © VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Es ist ein ganz spezielles Thema, dem sich die Ausstellung in der Schirn in Frankfurt widmet. Die jeweils letzten Werke zahlreicher Künstler von Manet bis Kippenberger wurden ausgewählt und zu einer wunderbar poetischen Schau gruppiert.

Inge Pett am 09.05.2013
DOV © Ivan Nemec, cfa design s.r.o.
DOV © Ivan Nemec, cfa design s.r.o.
DOV © Ivan Nemec, cfa design s.r.o.
DOV © Ivan Nemec, cfa design s.r.o.
DOV © Ivan Nemec, cfa design s.r.o.
DOV © Ivan Nemec, cfa design s.r.o.

Nahe des Zentrums der Stadt Ostrava findet auf einer Fläche von 150 Quadratkilometern derzeit eine der spannendsten und umfassendsten städtebaulichen Transformationen Tschechiens statt.

Victoria Belikova am 07.05.2013
Ed Anishenkov. Weihnachten, 2012 © Ed Anishenkov
Ed Anishenkov. Weihnachten, 2012 © Ed Anishenkov
Ed Anishenkov bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Valerij Zubakov
Ed Anishenkov bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Valerij Zubakov
Ed Anishenkov. Heilige Familie (Josef), 2012 © Ed Anishenkov
Ed Anishenkov. Heilige Familie (Josef), 2012 © Ed Anishenkov

Ed Anishenkov hat in den vergangenen 25 Jahren eine Vielzahl von Gemälden geschaffen, für seine Einzelausstellung suchte er etwa 30 davon aus. Zu besichtigen sind sie in der Galerie des Russischen Kulturzentrums – mitten in der Altstadt von Vilnius.

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